RoboCop (2014)

Selten habe ich eine solch aufwändigen Produktion mit einer dermaßen schlechte Synchronisation gehört. Liegt eventuell aber auch einfach an den Charakteren, die entweder viel zu flach geschrieben (Oldman, Keaton) oder verkörpert (Kinnaman, Cornish) sind. Damit bestätigt sich mein Eindruck von Kinnaman, der mir bereits in Darkest Hour negativ aufgefallen war. Und dabei sieht man 85% des Films nur sein Gesicht – und das meistens nicht mal komplett.

Inhaltlich hatte RoboCop durchaus das Potential für mehr und zeigt oftmals auch gute Ansätze. Diese werden meist aber nicht konsequent fortgeführt oder zu Ende gebracht, wodurch es der Gesellschaftskritik im Gesamteindruck an Standfestigkeit fehlt.

Meine Wertung

5 RoboCop (2014)

Do the Robot

2 Comments

  • Florian sagt:

    Mit der Synchro ist mir gar nicht aufgefallen. Muss ich nochmal drauf achten, wenn sich Gelegenheit ergibt.

    Ich fand ihn ehrlich gesagt gar nicht so schlecht. Sicherlich ist das Original besser und wahrscheinlich hätte es kein Remake gebraucht, aber wenn man den Film mal los gelöst von dem Original sieht (ist natürlich schwer, gebe ich zu) kriegt man einen durchaus netten Film, der niemanden weh tut. Ich würde ich glaube so 6 bis 7 von 10 geben :)

    • Thomas sagt:

      Da ich das Original noch nicht kenne, kann ich mit Fug und Recht behaupten ihn komplett losgelöst von irgendwelchen Vorurteilen gesehen zu haben :D Trotzdem fand ich, dass gerade der Charakter von Gary Oldman seine Prinzipien viel zu schnell über den Haufen geworfen hat. Aber das trifft nicht nur auf seinen Charakter zu. Und bei dem einen Charakter ist es ja leider auch nicht geblieben…

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