Prometheus (2012)

Atmosphärisch fesselnd und optisch beeindruckend wie zu seiner Zeit Avatar sollte man Prometheus sich vorzugsweise im Kinosaal zu Gemüte führen. Die epische Präsentation lässt allerdings nicht über die fehlende Struktur der Story hinwegsehen. Eine klare Zielsetzung innerhalb der Geschichte gibt es nicht und die Charaktere wirken eher wie eindimensionale Schachfiguren auf dem Spielfeld der Belanglosigkeit. Einzig Charlize Theron und Michael Fassbender durchbrechen mit ihren fragwürdigen Charakteren diese Facette.

So schafft es Prometheus am Ende mehr Fragen aufkommen zu lassen, als er eigentlich beantwortet. Aber das muss er auch gar nicht. Der Zuschauer erhält nämlich beste Popcorn Unterhaltung, die sogar noch über den eigentlichen Spielfilm hinaus im Hinterkopf verweilt und vielerlei Interpretationsmöglichkeiten, auch in Hinblick auf das Alienuniversum, offen lässt. Wer allerdings ein klassisches Prequel zu Alien erwartet, wird aller Voraussicht nach enttäuscht zurück gelassen.

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