Buried – Lebend begraben (2010)

Ein Film, der nur eine Person zeigt, die über die vollen 95 Minuten Spielzeit auch noch in einem Grab gefangen ist – das soll funktionieren? Da werde ich nicht der Einzige sein, der sich diese Frage gestellt hat, als er sich mit Buried – Lebend begraben beschäftigt hat. Eins vorweg: Es funktioniert!

Regisseur Rodrigo Cortés schafft es nämlich nicht nur, seine Geschichte dauerhaft spannend und fesselnd zu erzählen, sondern setzt seine Idee auf minimalistisch, aber trotzdem technisch höchstems Niveau um. Das liegt unter anderem auch daran, dass er sich Zeit nimmt, obwohl er keine Zeit hat (denn sonst geht unserem Charakter irgendwann die Luft aus). Klingt komisch, ist aber so.

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