Batman Begins (2005)

Als erster Film einer Serie hat man es nicht leicht, denn man muss die Drecksarbeit erledigen, die von den Nachfolgern nicht mehr gemacht werden will. Hauptcharaktere einführen und zeichnen, Setting vorstellen, Geschichte einleiten und am Ende trotzdem noch genug Stoff für die restlichen Filme übrig lassen.

Ja, die Ersten haben es schwer. Vor allem, wenn man aus einer großen Franchise mit einer noch größeren Fangemeinde kommt, und es scheint, als würden alle Augen der Welt nur auf diesen einen Film gerichtet sein. Und genau hier, aus dieser Bürde, belastet mit all den Erwartungen der Fans, allen voran derer, die von der alten Serie enttäuscht waren, entstand etwas, dass man 8 Jahre später als epische Saga bezeichnet und das nicht nur, weil die Vorlage so toll war.

Batman Begins schaft es, den Zuschauer in eine fiktive Welt voller Korruption und Angst zu entführen, ohne dabei den Anschein zu erwecken, dass man sich in einer nicht realen Welt befindet.

Allein für diese Leistung sollte man Christopher Nolan und seim Team einen Orden verleihen. Am besten groß, massiv und aus Gold. Denn diese Aufgabe, an der man eigentlich nur hätte scheitern können, hat er nicht nur mit einer cinematischen Präzision gemeistert, sondern gleichzeitig eine neue Ära des Superhelden-Kinos eingeleitet.

1 Comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.