Retrospektive 06/2013

Besser spät als nie. So oder so ähnlich lautet wohl das Motto für die Retrospektive von Juni. Die wollte ich euch nämlich nicht vorenthalten.

Hangover 3, Die Unfassbaren, Generation Praktikum, Das ist das Ende, The Place Beyond the Pines, Man of Steel, World War Z

Auch wenn ich im Urlaub war (oder gerade deswegen), habe ich mir die Möglichkeit nicht nehmen lassen, Filme im O-Ton weit vor dem deutschen Kinostart zu sehen. Bei Das ist das Ende und Generation Praktikum (oder Prakti.com, so wirklich ist das mit dem Titel hier wohl noch nicht klar) hat sich das sogar durchaus gelohnt. Die Unfassbaren hätte ich mir dann aber, trotz vieler Hoffnungen, doch sparen können. Dazu aber weiter unten mehr.
Hangover 3, Man of Steel und World War Z fallen in die Kategorie »typisches Hollywood-Kino« – kann man machen, muss man aber nicht, vor allem nicht, wenn einem Kino zu teuer ist. Und dann war da noch The Place Beyond the Pines. Auf Twitter teilweise schon als Film des Jahres bejubelt, war ich überrascht und erfreut zugleich, dass mein örtliches Cineplex so einen Streifen tatsächlich in ihr Programm aufnimmt. War dann wohl auch der letzte Film dieser Kategorie, dem dieses Privileg zugute gekommen ist, denn ich saß in meiner Vorstellung alleine im Saal. Zurecht? Nein, denn The Place Beyond the Pines ist aus filmischer Sicht großartig. Endlich ein Film, der sich traut die verbohrten Erzählstrukturen zu durchbrechen und trotzdem funktioniert. Den leeren Saal konnte ich dann aber doch nachvollziehen, denn The Place Beyond the Pines ist nichts für diejenigen, für die Filme bloße Unterhaltung sind. Dafür fehlt es der Geschichte schlichtweg an Spektakel. Mich hat das aber nicht gestört. Solche leeren Kinosäle sind im Übrigen der Grund dafür, dass es von Filmen wie Hangover drei Teile gibt.

Jack and the Giants, Premium Rush, Side Effects, Knight and Day, Mann tut was Mann kann

Urlaub -> Reisen -> Wartezeiten. Filme ahoi. Das meiste dabei war jedoch eher zarte Kost. Immerhin konnte ich aber endlich Side Effects nachholen. Der fällt filmisch in eine ähnliche Kategorie wie The Place Beyond the Pines, erzählt seine Geschichte aber leider nicht ganz so einwandfrei.

Game of Thrones, Chuck, Generation Kill, Sherlock, Californication

Game of Thrones ist vorbei D: Ich brauche also Ersatz. Wollte es erst mit Generation Kill versuchen, die prämierte Miniserie ist aus dem Sky Go Angebot mittlerweile aber leider wieder verschwunden. Ich vertröste mir derweil die Zeit mit Californication, einem Chuck rewatch und, wenn die Zeit es erlaubt, Sherlock. Im August geht es dann mit Breaking Bad zu Ende. Bis dahin wollte ich die bisherigen Episoden auch noch mal wiederholen. Der Juli ist also gut mit Serien bestückt.

Diesen Monat gabs keine Cinegrams. Schiebts auf den Urlaub.

Während das Duell zwischen Microsoft und Sony um die Gunst der Käufer dank bevorstehender neuen Konsolengeneration in die heiße Phase geht, ließ es sich Sony nicht nehmen, Microsoft mit diesem kleinen Video eine Schelle bezüglich ihrer Kundenpolitik zu verpassen. Amüsant, das müssen sogar Xbox Anhänger zugeben. Und auch wenn Microsoft mittlerweile einige Rückzieher in ihren Vorhaben verkündet haben, tendiere ich trotzdem noch zur Playstation 4. Stichwort: Remote Play.

Shaolin Kickers (iTunes), The Impossible, Pinocchio, Breaking Bad – Season 01-04

Ein ganz besonderer Dank geht hier an Dominik von Filmherum. Ich kann zwar nicht nachvollziehen, warum er seine Breaking Bad Blu-rays nicht behalten wollte, aber so hatte ich wenigstens die Möglichkeit sie endlich mal für einen vernünftigen Preis zu erwerben.

Chuck

Game of Thrones – Season 3, Genereation Praktikum, The Place Beyond the Pines. Alles sehr unterhaltsam. Mein persönliches Highlight im Juni ist aber die Tatsache, dass Chuck auch bei der zweiten Sichtung immer noch zu den charamantesten, unterhaltsamsten, witzigsten und liebevollsten Serien gehört, die es da draußen gibt. Mittlerweile würde ich soweit gehen, dass ich Chuck sogar Scrubs als beste Comedy-Show vorziehen würde.

Die Unfassbaren – Now You See Me

Der erste Trailer sah ja noch recht interessant aus und der Cast rund um Jesse Eisenberg, Woody Harrelson, Mark Ruffalo und Mélanie Laurent ließen doch zumindest zu hoffen übrig. Das Die Unfassbaren aber so unfassbar in die Hose geht schiebe ich ganz und gar Regisseur Louis Leterrier in die Schuhe. Der hat schon mit Der unglaubliche Hulk und Kampf der Titanen gezeigt, dass er kein Gespür für interessante Geschichten hat.

Kino – Ich – Einfach unverbesserlich 2, Pacific Rim, Only God Forgives; Handel – Warm Bodies, Hitchcock

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