Retrospektive 01/2014

Jetzt sind wir schon halb durch den Februar und ich bin immer noch meine Retrospektive vom Januar schuldig. Warum? Geht das Jahr direkt so weiter wie 2013? Nur noch Enttäuschungen? Ganz im Gegenteil! Das Jahr 2014 hätte stärker nicht beginnen können. Ehrlich gesagt ist es mir wirklich schwer gefallen, auch nur irgendwas an diesem Monat auszusetzen. Aber lest am besten einfach selbst.

Die Eiskönigin – Völlig unverfroren

Die Eiskönigin

Nach dem ersten Trailer hatte ich ja einen ähnlich unterhaltsamen Film wie Rapunzel erwartet. Am Ende habe ich sogar noch etwas mehr bekommen. Die Eiskönigin hat genau den Charme, die Liebe und Fantasie, die man von Disney erwartet, wenn man, so wie ich, in den 90ern aufgewachsen ist. Und wer sich jetzt über den vielen Gesang beschweren will: Diese Musik hat einen Oscar verdient!

The Wolf of Wall Street

The Wolf of Wall Street

Boah, habe ich mich auf diesen Film gefreut. Der erste Trailer war eine Bombe (und der beste Trailer aus dem letzten Jahr) und bei all den Namen (und der rattenscharfen Margot Robbie) MUSSTE The Wolf of Wall Street einfach gut werden. Meine Erwartungen waren so hoch, dass man sie eigentlich nicht hätte erfüllen können. Und doch kam ich gut unterhalten aus dem Kino. Was für eine Erleichterung.

außerdem gesehen: Das erstaunliche Leben des Walter Mitty, Zurück in die Zukunft

Pain & Gain, The Thing, X-Men: Erste Entscheidung, Oliver & Co., Paranoia – Riskantes Spiel, Die Regeln der Gewalt

Ein wenig Pflicht, ein wenig Kür und ein bisschen war zur Auffrischung – und ja, ich weiß, dass ich die Pflicht (Oliver & Co. und Paranoia – Riskantes Spiel) noch schuldig bin, aber dazu habe ich ja auch schon ein paar Zeilen auf Facebook geschrieben. Alles mit seiner Zeit. Zu den restlichen Filmen noch ein paar Worte: The Thing hat mir auch bei der Zweitsichtung noch ganz gut gefallen, X-Men: Erste Entscheidung ist weiterhin recht unterhaltsam und Joseph Gordon-Levitt zeigt bereits in Die Regeln der Gewalt, dass er ein fähiger Schauspieler ist.

Käpt’n Balu und seine tollkühne Crew: Jeder – und ich meine wirklich jeder! – sollte diese Zeichentrickserie gesehen habe. Das ist noch Qualität. Gar nicht zu vergleichen, mit dem Mist der heute so auf den Kinder- und Jugendsendern läuft. Und das Beste daran: Käpt’n Balu ist auch heute noch herrlich. Einfach ein zeitloses Werk, das leider unter der Palette der alten Disneycomics (Ducktales, Chip & Chap, Darkwing Duck) oftmals am wenigsten Aufmerksamkeit abbekommt.

Suburgatory: Nachdem Gorana mich auf den Trichter gebracht hat, Watchever sie in ihrem Angebot hatte (und, soweit ich weiß, auch immer noch hat) und mein Weg zur Arbeit es mir erlaubt, genau eine 20-minütige Episode zu sehen, nutzte ich die allmorgendliche Bahnfahrt, um endlich mit Staffel 1 fertig zu werden. Der anfänglich positive Eindruck konnte sich zwar leider nicht bis zum Ende halten (mehr dazu in meiner Kurzrezension), auf Staffel 2 hätte ich aber trotzdem Lust. Also Watchever, do something about it!

Community: Und auch Community durfte den Luxus meiner täglichen Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln genießen. So kriegt man seine Serien schnell abgearbeitet. Staffel 1 habe ich nun hinter mir und alles in allem hat auch die mir wirklich gut gefallen. Hervorzuheben ist dabei Folge 1×23 Last Man Standing, die nur so vor Action-Film-Referenzen strotzt und zudem noch von Justin Lin inszeniert wurde. Mein absolutes Highlight. Mit Staffel 2 werde ich also wohl nicht so lange warten.

Sherlock: Ich habe bereits drei mal mit Sherlock angefangen, es aber nie zu Ende geführt. Da Staffel 3 im Januar anlief, fühlte ich mich dann aber irgendwie dazu genötigt, diesen Missstand zu beheben. Da ich Sherlock aber mit Freundin und auf deutsch gucke, war nach sechs Episoden schon Schluss. Und jetzt bin ich schon ganz heiß auf die nächsten drei.

außerdem gesehen: Brooklyn Nine-Nine, Der Tatortreiniger

Nachdem man im Dezember noch so von Trailern erschlagen wurde, gab es im Januar nicht wirklich viel nennenswertes. So kam es am Ende zu einem Duell zwischen Better Living Through Chemistry und A Million Ways To Die In The West, welches letzterer knapp für sich entscheiden konnte. Warum? a) Spricht mich der Seth MacFarlane Humor an und b) wird es von hier an wohl keine große Steigerung mehr geben. Während Better Living Through Chemistry das Potential zum Geheimtipp hat, erwarte ich von A Million Ways To Die In The West nicht mehr, als jetzt schon geliefert wurde. Lassen wir MacFarlane also diese 5 Minuten Ruhm.

Tomb Raider war eines meiner ersten Videospiele, das ich besessen habe – und das obwohl ich es vom Alter her noch gar nicht durfte. Seitdem verfolge ich Lara Crofts Werdegang mit aufmerksamem Auge. Mit der letzten Spielauskopplung ging es ja wieder aufwärts, jetzt fehlt nur noch eine gescheite Filmproduktion. Das es aber auch ohne riesiges Budget funktioniert zeigt der Fan-Film Croft. 20 Minuten durchchoreografierte Action, die sich sehen lassen kann. Die Dramaturgie bleibt zwischenzeitlich zwar etwas auf der Strecke liegen, um eine intensive Geschichte soll es hier aber auch gar nicht gehen. Jetzt ist Hollywood am Zug.

[via CineKie]

Retrospektive 01/14 - 07

  • White House Down
  • Planes
  • Spiel des Lebens
  • Käpt’n Balu und seine tollkühne Crew: Collection 3

Das erstaunliche Leben des Walter Mitty

Das erstaunliche Leben des Walter Mitty

Selten kam ich dermaßen sprachlos aus dem Kinosaal. Eigentlich wollte ich Das erstaunliche Leben des Walter Mitty gar nicht sehen. Zu wenig haben mich die Trailer überzeugt, zu sehr hat mich Ben Stiller abgeschreckt. Gut, dass die Lust auf Kino in mir zu groß war. Ein filmisches Kunstwerk verpackt in einem Unterhaltungsmedium. Kunst muss eben nicht immer abstrakt sein. Eat this, Spring Breakers!

Pain & Gain

Pain & Gain

Eigentlich gibt es an diesem extrem starken Monat nichts auszusetzen. Aber irgendwem muss der Schwarz Peter ja untergeschoben werden und da trifft es mit Pain & Gain eben das schwächste Glied in der Kette. Denn nur weil er mich nicht dermaßen in Rage gebracht hat, wie seine Vorgänger, macht es Pain & Gain noch nicht zu einem guten Film. Der zeitweise unterhaltsame Schlussakt lässt leider nur teilweise über die Längen und den Leerlauf am Anfang, so wie die Bay-typische Logik hinwegschauen.

Kino:

  1. American Hustle
    (13. Februar 2014)
  2. All Is Lost
    (9. Januar 2014)
  3. Jack Ryan: Shadow Recruit
    (27. Februar 2014)
  4. 12 Years a Slave
    (16. Januar 2014)
  5. Pompeji
    (27. Februar 2014)

auch interessant: Dallas Buyers Club (6. Februar 2014), RoboCop (6. Februar 2014), Winter’s Tale (13. Februar 2014), The Monuments Men – Ungewöhnliche Helden (20. Februar 2014), Nymphomaniac 1 (20. Februar 2014)

Handel:

  1. Prisoners
    (13. Februar 2014)
  2. Gravity
    (21. Februar 2014)
  3. Bates Motel – Season 1
    (27. Februar 2014)
  4. Ed Wood [Blu-ray] (20. Februar 2014)
  5. Iron Man – Trilogie [Limited Collector’s Edition] (13. Februar 2014)

auch interessant: Da geht noch was (13. Februar 2014), Riddick – Überleben ist seine Rache (14. Februar 2014), Drecksau (25. Februar 2014), Der Butler (27. Februar 2014), Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 2 (27. Februar 2014)

2 Comments

  • bullion sagt:

    Na, das ist doch eine ordentliche Ausbeute! Von so etwas kann ich nur träumen. Besonders was die Kinobesuche angeht. Allerdings kann ich mir immer noch nicht vorstellen Serien oder Filme auf einem Tablet oder Smartphone zu sehen. Da brauche ich einfach meine Couch und Ruhe.

    • Thomas sagt:

      Die erste Januarwoche hatte ich ja auch noch frei ^^

      Ich finde es eigentlich recht angenehm mitm Tablet aufm Sofa oder im Bett mal gerade so eine Serie oder einen Film zwischen zu schieben, der nicht unbedingt von seiner Aufmachung lebt.

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