Die Enttäuschungen 2013

Retrospektive 2013
Retrospektive 2013

2013 ist Geschichte und ich schaue zurück – auf das, was mich am meisten enttäuscht hat im vergangenen Jahr. Zusammengefasst muss ich ja leider zugeben, dass 2013 ein extrem schwaches Kinojahre war. Wenig sehr starke Filme und die Mittelmäßigen reihen sich auch eher in den unteren Qualitätsregionen an. Dafür gab es gerade bei den Serien auch wieder hochwertiges Zeug. Dazu aber später. Jetzt erstmal einen Blick auf die Filme und Serien, von denen ich mir im Vorfeld sehr viel mehr erhofft habe, als sie im Endeffekt geliefert haben.

Spring Breakers

Spring Breakers

Nach dem ersten Trailer hatte ich die Hoffnung hier einen wirklich erwachsenen „Partyfilm“ zu bekommen. Am Ende kam aber leider nur eine Artisfartsi-Grütze bei rum, die anscheinend durch seine ausdrucksstarken Bilder und der sozialkritischen Haltung das Tiefsinnigste ist, was 2013 ins Kino gekommen ist…

The Counselor

The Counselor

Bardem, Fassbender, Pitt, Diaz, Cruz, Scott. Da sollte man doch zumindest ein wenig Qualität erwarten können. Fehlanzeige. The Counselor ist so wirr und motivlos erzählt, dass ich ernsthaft mit dem Gedanken gespielt hatte, den Kinosaal vorzeitig zu verlassen.

The Following

The Following

Die Grundidee der Serie, die heutige Gesellschaft mittels rücksichtslosen Kult zu unterlaufen, finde ich weiterhin interessant. Da ich die Faszination für die Kultfigur Joe Carroll aber über neun Episoden nicht teilen konnte, landete The Following schneller am Ende meiner Watchlist, als erhofft.

Die Unfassbaren

Die Unfassbaren – Now You See Me

Die Unfassbaren – Now You See Me ist mein Sinnbild für das Scheitern des Kinojahrs 2013. Gute Ansätzen, guter Cast, gute Technik – am Ende steht und fällt aber alles mit der Geschichte und wie diese erzählt wird. Uninspiriert, effektüberladen, ohne Blick für das Grundsätzliche

The Walking Dead

The Walking Dead – Season 4

Auch wenn erst die Hälfte rum ist (und ich die letzten beiden Episoden immer noch nicht gesehen habe), zeichnet sich zum mittlerweile vierten mal das ständig gleiche Spiel ab. Die Gruppe hat sich gerade irgendwo niedergelassen, um wieder ein geregeltes Leben auf die Beine stellen zu können, bis irgendwas passiert, viele Leute und zirka zwei etablierte Charaktere sterben und die restlichen Überlebenden weiterziehen müssen. Irgendwo gibt es dann noch einen zwischemenschlichen Konflikt zwischen zwei Charakteren. Ach, und irgendwer von den etablierten Charakteren wird noch depressiv… oder so. The Walking Dead hält sich nur noch, weil man nie weiß, welcher Charakter die nächsten Episode überlebt.

4 Comments

  • Xander sagt:

    Volle Zustimmung bei „Spring Breakers“!
    Musste jetzt einfach mal gesagt werden.

    • Thomas sagt:

      Endlich mal jemand meiner Meinung. Kann einfach nicht verstehen, was man an sowas finden kann…

  • bullion sagt:

    Zutimmung zu „The Following“. Bei „The Walking Dead“ bin ich gerade mit der dritten Staffel durch und die fand ich toll!

    • Thomas sagt:

      The Walking Dead hatte schon immer einen schweren Stand, da ich der Auffassung bin, dass die Serie ihre hohe Popularität nur durch ihr Setting und die überproportionale Gewaltdarstellung erhalten hat. Wenn dann in jeder Staffel die gleichen Handlungsmuster erkennbar werden, wirds dann schwer, mich am Ball zu halten. Wobei ich ja zugeben muss, dass es jede Staffel in der zweiten Hälfte immer noch einigermaßen rumreißen konnte. Mittlerweile gibt es aber auch genug anderes Zeugs, dass ich wegen TWD immer zurückgestellt habe. Das überlege ich mir jetzt halt zweimal.

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