Media Monday #157

Media Monday 157
Media Monday 157

Halbzeit im Spiel Deutschland gegen Algerien – und ich beantworte die Fragen zum heutigen Media Monday. Einen Kommentar zum Spiel verkneife ich mir lieber. Wer das Spiel auch schaut, kann sich denken warum. Falls wir das aber gewinnen sollten, wünsche ich mir vom Herrn Löw, dass wir das Experiment 4-3-3 und die vierer Verteidigerkette bitte ad acta legen. Danke.

1. Die einen treten sang- und klanglos ab, andere SchauspielerInnen ruinieren sich ihren Ruf im Alter mit halbgaren Rollen. Kevin Costner allerdings hat es geschafft, mich bis heute in ihren/seinen Rollen zu begeistern, denn sowohl in Company Men, als auch in Man of Steel und Jack Ryan: Shadow Recruit wusste er seine Rollen entsprechend auszufüllen. Er ist zwar mit 59 Jahren noch kein ganz altes Eisen, hat anscheinend auf die späten Jahre aber im Gegensatz zu beispielsweise gleichalten Bruce Willis seine Position in Hollywood noch gefunden.

2. Weil letzte Woche vehement danach verlangt worden ist (und die WM ja schließlich immer noch läuft): Der beste Fussballfilm: Shaolin Kickers.

3. Wenn es darum geht, eine historische Persönlichkeit zu verkörpern, hat meiner Meinung nach Daniel Day-Lewis in Lincoln den besten Job gemacht, weil Steven Spielberg die Rolle einen Charakterdarsteller wie Daniel Day-Lewis auf den Leib geschrieben hat, auch wenn es an der Grenze zum Overactings kratzt.

4. Früher konnte ich mit dem Genre Horror überhaupt nichts anfangen, aber der Trailer zu Zombeavers hat mich bekehren können, weil ich total Lust auf diesen Creature Feature habe – allen voran aber nur wegen des Trash-Faktors.

5. Das unsinnigste Merchandise-Produkt, das ich je gesehen habe: Star Wars Lightsaber Thumb Wrestling. Obwohl… fand’s geil, hab’s ja schließlich auch bestellt.

6. Taschenbuch, Hardcover oder eBook? Am liebsten sind mir eBooks, weil platzsparend, immer dabei und sogar im dunkeln lesbar. Trotz des Komforts tue ich mich mit Taschenbüchern aber immer noch am leichtesten.

7. Zuletzt gesehen habe ich Jack Ryan: Shadow Recruit und das war sehr gut, weil meine Freundin das sagt – und Frauen soll man ja nicht widersprechen. (Ich fand ihn zumindest in den ersten beiden Dritteln auch noch ziemlich unterhaltsam)

[via Medienjournal-Blog]

6 Comments

  • filmschrott sagt:

    Zombeavers ist bestimmt absolut awesome. Danke für den Tipp.

  • bullion sagt:

    Oha, an Kevin Costner hätte ich nun gar nicht gedacht. Interessant. Muss ich mal drüber nachdenken.

    • Thomas sagt:

      Und, schon was bei rumgekommen? :D Wollte eigentlich erst Ian McKellen nehmen, aber von dem habe ich doch weniger Filme in letzter Zeit gesehen, als ich vermutet habe. Christopher Plummer wäre auch noch eine Möglichkeit gewesen. Aber ich hatte Sonntag gerade erst Jack Ryan gesehen und war doch etwas darüber erstaunt, wie gut Costner gegen das Klischee, dass ich über ihn im Hinterkopf hatte, angespielt hat. Da nehme ich gerade beim Media Monday dann doch lieber die spontanen Antworten :)

    • bullion sagt:

      Ehrlich gesagt habe ich Costner in den letzten Jahren gar nicht mehr wahrgenommen. In „Man of Steel“ war er noch mit das Beste, aber was heißt das schon? Ansonsten war er doch sehr unterpräsent, oder?

    • Thomas sagt:

      Wie gesagt, in „Jack Ryan“ habe ich ihn jetzt erst gesehen. Dann gabs da letztens noch „3 Days to Kill“ mit ihm im Kino. „Draft Day“ habe ich auch bereits auf dem Schirm und Niklas hat hier auch vor kurzem erst über „Hatfields & McCoys“ geschrieben, wo er ja auch mitmacht. Mit „Man of Steel“ macht das dann fünf Auftritte in zwei Jahren. Eigentlich eine recht angenehme Frequenz :)

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