Media Monday #138

Media Monday 138
Media Monday 138

Wir starten die neue Woche mit einer weiteren Runde Media Monday. Um genau zu sein, starte ich die neue Woche mit einer weiteren Runde Media Monday. Womit ihr die Woche startet weiß ich ja gar nicht. Damit ich aber alle meine Vorhaben noch unter einen Hut bekomme (Arbeit, Kino, Basketball), fange ich lieber früher damit an. Dann habe ich nach dem Sport vielleicht sogar noch Zeit für NBA All-Star Game.

1. Ein wortwörtlich flammendes Inferno wurde meines Erachtens in kaum einem Film besser dargestellt als in Flammendes Inferno, denn es steht vorne auf dem Cover. Scherz beiseite, ein filmischer Brand ist mir bisher nicht so sehr in Erinnerung geblieben, dass er mir jetzt einfallen würde. Welchen Film mit Flammen mir aber in Erinnerung geblieben ist, war Backdraft – Männer, die durchs Feuer gehen. Nachdem ich den als kleiner Junge gesehen hatte, wollte ich unbedingt Feuerwehrmann werden. Ist aber nichts draus geworden.

2. Was zeichnet für euch Literatur gegenüber trivialen Groschenromanen und seichter Unterhaltung aus? Da ich kein großer Bücherwurm bin, münze ich die Frage jetzt einfach mal auf Filme um. Der größte Unterschied zwischen reinen Unterhaltungsfilmen und Filmen mit einem (zumindest geringfügig) künstlerischem Ansatz ist wohl der, dass künstlerische Filme normalerweise so etwas wie eine übergeordnete Botschaft haben. Im Optimalfall beschäftigt man sich gedanklich auch nach der Sichtung noch mit dem Film – entweder mit der Geschichte oder der Thematik.

3. Spring Breakers hätte ein richtig guter Film/eine richtig gute Serie sein können, aber Harmony Korine hat/haben ihn/sie mir verleidet, weil er meinte, auf Style over Substance setzen zu müssen..

4. Neben digitalen Medien, Blogs, Foren und Communitys: Lest ihr noch Filmzeitschriften in gedruckter Form und wenn ja welche und warum? Nein, nie gemacht. Zumindest nicht in Regelmäßigkeit. Die letzte die ich gekauft habe, habe ich auch immer noch keines Blickes gewürdigt.

5. Filme, die auf Spielen basieren oder Spiele, die auf Filmen basieren; was empfindet ihr grundsätzlich als schlimmer/schlechter und wieso? Noch beides? Nur sehr sehr wenige Videospielverfilmungen waren auch wirklich gelungen. Und Lizenzverspielungen schaue ich mir in der Regel gar nicht erst an. Einzige Ausnahme bisher war Telltales The Walking Dead, aber das basierte ja auch so gut wie gar nicht auf der Serie. Das Scott Pilgrim Spiel war auch ganz cool, aber auch das basiert, wie schon der Film, ursprünglich auf dem Comic. Irgendwie haben die beiden Industrien noch nicht herausgefunden, wie das jeweils andere Medium funktioniert. Dabei haben sowohl Filme/Serien als auch Videospiele das Potential, das Material des anderen Mediums aufzuwerten. Allerdings muss ich auch feststellen, dass ich immer weniger spiele und wenn dann nur unterwegs oder zwischendurch mal eine Partie FIFA oder NBA2k. Von daher betrifft mich das Thema eh kaum noch.

6. Stoker kenne ich noch immer nicht, obwohl ich es mir schon so lang vorgenommen habe. Das könnte daran liegen, dass meine Freundin nicht auf solche Art von Thriller steht.

7. Meine zuletzt gesehener Film war Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 2 und der war überraschenderweise unterhaltsamer als erwartet, weil ich nach dem ersten Teil und einem eher ernüchterndem Ersteindruck von CineKie eigentlich mit einem maximal durchschnittlichen Film gerechnet hatte. Am Ende war ich aber doch recht gut unterhalten.

11 Comments

  • bullion sagt:

    Telltales „The Walking Dead“ klingt immer wirklich verdammt gut. Doof nur, dass ich absolut keine Zeit mehr zum Spielen habe. Hatte mir damals ihr „Back to the Future“ besorgt und bin auch erst eine halbe Stunde weit. Lohnt also nicht wirklich für mich.

    • Xander sagt:

      Ich hatte mir den ersten Teil des neuen „Sam & Max“ geholt und kaum gespielt – mittlerweile dürfen Spiele für mich nicht mehr zu viel Story bieten. Einlegen, kurz Zocken, Ausschalten – so muss das funktionieren. Schade eigentlich. Das die auch „Back to the Future“ gemacht haben, wusste ich gar nicht!

    • Thomas sagt:

      Bei mir sieht es ähnlich aus. Kann zwar sein, dass ich mal eine Stunde zum zocken finde, aber dann über Wochen wieder gar nicht. Wenn man dann raus aus der Story ist, macht es auch keinen Spaß.
      Das gute an „The Walking Dead“ ist aber, dass die einzelnen Episoden meist nicht länger als 2 Stunden dauern und sogar mobil (iOS, PS Vita) spielbar sind. Solltet ihr vielleicht noch mal eine Chance geben, lohnt wirklich ;)

  • Juli sagt:

    Oh, den zweiten Wolkig-Teil muss ich auch unbedingt noch sehen, mir hat der erste echt gut gefallen :)

    Ich bin übrigens froh, dass ich nicht die einzige bin, die die erste Frage nicht so recht beantworten konnte :D

    • Thomas sagt:

      Noch kannst du dich ja gedulden, der zweite Teil kommt ja erst nächste Woche in den Handel. Bis dahin habe ich hoffentlich auch meine Rezension fertig :D Aber da hinke ich momentan noch arg hinterher :(

      Ja, was will ich auch mit Feuer. Explosionen will der Mann von heute sehen! :D

  • Um Himmels Willen, hör mir mit Spring Breakers auf… Sowas Grottiges! Und dabei find ich die Prämisse „Style over Substance“ eigentlich gar nicht mal uninteressant.

    • Thomas sagt:

      Naja, aber sowas wie Charakterzeichnung und Handlung sollte dann doch schon vorhanden sein. Sonst bringt mir Style over Substance auch nichts und wirkt am Ende nur wie der Versuch, sich teurer zu verkaufen, als man eigentlich ist.

  • Chris sagt:

    Flammendes Inferno ist die Top-Wahl!!:-D
    Stoker lohnt sich auf jeden Fall, obwohl ich noch einen Tick mehr erwartet hatte. Aber so ist das ja Meistens mit den hohen Erwartungen!:-)
    „Scott Pilgrim“ fand ich auch unterhaltsam, war irgendwie erfrischend gemacht!Vg Chris

    • Thomas sagt:

      Flammendes Inferno muss ich aber auch erst noch sehen, so wie Stoker. Der liegt glaub ich sogar noch originalverpackt bei mir im Regal :D

  • Wortman sagt:

    Warum ist denn nichts aus dem Feuerwehrmann geworden? Interesse abgeflaut? ;)

    • Thomas sagt:

      In jungen Jahren wechselt man die Traumberufe doch fast so oft, wie die Unterwäsche ;) Hab Backdraft wohl einfach zu früh gesehen :D

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