Blogparade: Halloween

Ich weiß, ich bin spät dran. Halloween war bereits am vergangenen Freitag. Zu meiner Verteidigung muss ich aber sagen, dass ich erst am Freitag von Dominik nominiert (was ein Unwort) wurde. Außerdem bin ich ja auch ein wenig eingerostet, was das bloggen angeht. Trotzdem wollte ich diese Blogparade nicht einfach so im Raum stehen lassen. Die Weitergabe der Fragen erspare ich mir aber mal, dafür bin ich dann wohl doch zu spät dran.

1. Für die einen ist es ein blöder Ami-Brauch, für die anderen ein ernsthafter Feiertag: Wie ist deine Meinung zu Halloween?
Ehrlich gesagt, habe ich da keine Meinung zu. Geht irgendwie total an mir vorbei, gerade weil es so ein amerikanischer Brauch ist. Da kommt bei mir irgendwie nichts von an.

2. Feierst du Halloween und wenn ja, wie?
Siehe Frage 1, ergo nein.

3. Was ist dein Lieblingskostüm?
Kostüm im allgemeinen? Definitiv „Der Dude“. Ein Lieblings-Halloween-Kostüm habe ich so nicht, ein klassisches Gespenst mittels weißem Bettlacken gefällt mir aufgrund seiner Einfachheit aber ganz gut.

4. Was war dein Kindheitsmonster?
Kindheitsmonster? Vor dem ich Angst hatte? Kann mich nicht daran erinnern, dass ich da ein festes Monster hatte. Ich habe aber als Jugendlicher mal einen ganzen Abend bei uns im Treppenhaus verbracht, da ich nach dem Kinobesuch mit meinem Vater (Jurassic Park 2) Angst davor hatte, an einem Fenster vorbei zu gehen, da mich sonst ein T-Rex entdecken könnte.

5. Viele Leute schwören, nicht abergläubisch zu sein. Aber Hand auf’s Herz: Jeder glaubt doch irgendwie, Glück und Pech beeinflussen zu können. Welchem Aberglauben hängst du an?
Karma

6. Glaubst du an Geister?
Nein. Ansonsten würde ich mir vor Angst wohl ständig in die Hosen machen und mich nicht mehr aus der Tür trauen.

7. Der Tod lauert überall… In welcher Situation ist dir mal der Gedanke gekommen: “Ich hätte gerade sterben können?”
Ständig, wenn ich mit dem Auto unterwegs bin und für die anderen Verkehrsteilnehmer mitdenken muss.

8. In unserer heutigen Zeit wird der Tod gerne ausgeblendet. Wie gehst du persönlich damit um?
Noch habe ich keine Angst davor, denn mal ehrlich: Wenn ich tot bin, kann ich schlecht irgendetwas hinterhertrauern. Ich bin dann nicht derjenige, der leidet, denn bei mir ist dann alles vorbei. Einzig den Hinterbliebenen geht es dann schlecht. Trotzdem muss ich zugeben, dass ich – gerade in den letzten Jahren – verstärkt mein Leben lieben gelernt habe. Ich würde ungern frühzeitig auf die Menschen um mich rum verzichten müssen. Deswegen hoffe ich schon, dass ich noch ein langes Leben vor mir habe.

9. Ich lege dir 1.000 Euro in bar auf den Tisch und einen Zettel, auf dem steht “Hiermit verkaufe ich dem Besitzer dieses Vertrags meine Seele”. Würdest du das Geld nehmen und ihn unterschreiben?
Nicht bei 1.000 Euro. Da müsste schon eine deutlich höhere Summe kommen. Und selbst dann würde ich es – aus den bei Frage 8 genannten Gründen – vermutlich nicht tun.

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